AutoID / RFID
KWS SAAT SE & Co. KGaA

Referenzvideo KWS: Europaweite Nachverfolgung von Saatgutsäcken

Die KWS SAAT SE & Co. KGaA ist eines der weltweit führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen mit einer mehr als 160-jährigen Firmengeschichte. Der Hauptsitz ist im niedersächsischen Einbeck. Hauptgeschäftsfeder des Mutterunternehmens der KWS Gruppe sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps-, Sonnenblumen- und Gemüsesaatgut.

Entscheidung für RFID und UHF Technologie

Der Saatguthersteller KWS beabsichtigte schon länger, die Supply Chain möglichst transparent zu gestalten. Eine vollautomatisierte Identifikation auf Sack-Ebene ist dabei entscheidend. Aufgrund ihrer Vorteile konnte sich die UHF RFID Technologie klar gegen Bar-, Datamatrix- und QR-Codes durchsetzen.

Die Datensammlung selbst erfolgt zentral in Einbeck, indem die Middleware GRAIDWARE an den einzelnen Standorten die Daten aufbereitet und verschlüsselt nach Einbeck in die Zentraldatenbank überträgt.

Jeder Saatgut-Sack verfügt über einen UHF RFID Transponder. Damit werden die Säcke bei der Abfüllung am Produktionsstandort eindeutig identifiziert. Nach dem Abfüllen werden die Säcke automatisch von der Abfüllanlage palettiert. Dabei greift die GRAIDWARE Middleware Daten von der Maschine ab und stellt so eine virtuelle Palette mit den abgezählten Säcken zusammen. Am Ende der Abfüllanlage erhält das erstellte Gebinde ein Gebindeetikett. In diesem Moment verheiratet die GRAIDWARE alle Produkt- und Gebinde-Informationen mit den einzelnen Säcken auf der Palette. Ab diesem Zeitpunkt ist der Saatgut-Sack nicht mehr anonym.

Für den Versand der Gebinde an die Endkunden kommen Logistikunternehmen zum Einsatz. Diese müssen zum Teil auch die Gebinde aufreißen und neu zusammenstellen. Um sowohl das neue Gebinde, als auch die Zusammensetzung mit den einzelnen eindeutig identifizierbaren Säcken zu gewährleisten, müssen alle Säcke auf einer Palette identifiziert werden. Dies geschieht beim Wickeln der neu zusammen gestellten Palette durch die speziell entwickelte Logistik-Lösung mit mehreren RFID Readern und einer Anzeige. Hier erfolgt auch die Verheiratung der Säcke mit den Auftragsdaten und Zuordnung zu Lieferscheininformationen.

Alle RFID- und Gebinde-Daten übertragen die GRAIDWARE-Instanzen der einzelnen Standorte über verschlüsselte Verbindungen an die Zentraldatenbank am Hauptsitz in Einbeck. Die Lösung der SIGMA ist derzeit an insgesamt 18 Standorten in Frankreich, Deutschland, Serbien, der Ukraine und der Slowakei erfolgreich im Einsatz. Dazu zählen zehn Produktions- und sieben Logistikstandorte sowie die Zentrale in Einbeck.

UHF RFID Technologie bei KWS zur vollautomatisierten europaweiten Nachverfolgung von Saatgutsäcken
KWS Referenzbericht
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Das sagt unser Kunde
Durch die RFID Lösung der SIGMA ist KWS heute in der Lage, jeden Saatgut-Sack eindeutig zu identifizieren und seinen Weg von der Abfüllung, über die Lagerungen und Auslieferung bis hin zum Kunden zu verfolgen. Die zentralisierte Datenhaltung bildet für uns die Grundlage für umfassende Reportings.
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