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Behältermanagement mit RFID

Sie binden zu viele Ressourcen, um Ihre Bestände an Behältern zu ermitteln und zu dokumentieren? Kommen Sie auf uns zu  – mit jahrelanger Erfahrung und tiefgreifendem Wissen sind wir die Experten, wenn es um die Optimierung Ihrer Logistik, Lagerverwaltung und Instandhaltung Ihrer Ladungsträger geht.

Unsere bewährten Lösungen zum Behältermanagement basieren auf innovativer RFID-Technologie, die es ermöglicht, Behälter in Echtzeit zu verfolgen, Bestände präzise zu verwalten und Prozesse zu automatisieren. So stellen wir die Verfügbarkeit der zur Produktion, dem Transport und zur Lagerung benötigten Ladungsträger bei einem möglichst geringen Behälterbestand in Ihrem Unternehmen sicher.

Gerne unterstützen wir Sie als professioneller Partner bei folgenden Herausforderungen:

  • zu hoher Aufwand personeller Ressourcen für manuelle Bestandsbuchungen von Behältern
  • enorme Suchzeiten für Ladungsträger und Material
  • häufiges Vorfinden des falschen Behälters zur falschen Zeit am falschen Ort
  • hohe Kapitalbindung durch einen zu großen Behälterbestand
  • fehlender Überblick über die Beanspruchung Ihrer Behälter durch Ihre Kunden

Diese Projekte zum Behältermanagement haben wir bereits erfolgreich realisiert

Anwendung
Anwendungsbeschreibung
Anwender
Nutzen

RFID-basierte Behälterüberwachung und Erfassung an Beladestationen

MAGNA, Hersteller von Kunststoffkomponenten und -systemen für die Automobilindustrie, optimiert mit RFID-Lösungen von SIGMA die Lagerung seiner hergestellten Stoßfänger. Nach ihrer Lackierung werden die Stoßfänger sortenrein in Lagerbehälter hineingesetzt. Hier erfassen und überwachen mehrere RFID Reader sorgfältig die korrekte Einlagerung in den jeweils richtigen Behälter. Die sortenreinen Lagerbehälter werden bis zu ihrem endgültigen Einsatz zwischengelagert, wobei die automatische Erfassung und Verwaltung der Position im Lager durch RFID für optimale Übersicht sorgt.
Link: Referenzbericht MAGNA

RFID Reader zur   Behälter-Identifizierung

Effiziente Überwachung der Ein- und Auslagerungsprozesse: Dank des SIGMA RFID-Systems ist der Hersteller von Sekt, Wein und Spirituosen in der Lage, das Behältermanagement im Unternehmen zu optimieren. Fertig befüllte Flaschen werden mit dem angestellten Lagerbehälter verheiratet und es erfolgt eine Speicherung aller relevanten Produktionsdaten. Durch das Anbringen von UHF RFID Tags an den Lagerbehältern wird eine Erkennung der Behälter an definierten Lesepunkten und somit die Speicherung seines Lagerortes ermöglicht. Das System überwacht zudem die Einhaltung einer bestimmten Lagerzeit und gleicht sie beim Auslagern ab. 

Link: Referenzbericht Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien

Überwachung der zeitkritischen Zwischenlagerung von Bauteilen

Die Einführung der HFQ-Technologie (Hot Form Quech) ermöglicht der fischer group, Aluminiumlegierungen in einem Schritt zu formen. Ein RFID-gestütztes Track & Trace System überwacht die zeitkritische Zwischenlagerung mithilfe einer automatischen Identifikation der Bauteile im Behälter. Dank Data Matrix Code und RFID-Tags besteht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von der Produktion bis zum Alterungsofen.

RFID Industrie 4.0 Lösung

Mit der Implementierung einer Industrie 4.0 Lösung bei Ortrander, eine der modernsten Gießereien für maschinengeformten Eisenguss, mittels RFID und Echtzeit-Ortung konnten Suchzeiten von Ladungsbehältern erheblich reduziert werden. Behälter werden nun automatisch mithilfe von RFID-Tags identifiziert, die in der Lage sind, den rauen Umgebungsbedingungen standzuhalten. Die zentrale RFID Middleware GRAIDWARE® ermöglicht die Datenverarbeitung und Integration mit anderen Systemen.

Nutzen des Behältermanagements mit RFID

  • Echtzeit-Verfolgung: RFID ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung von Behältern und Gegenständen. Damit    führt    das  RFID- Behältermanagement zu einer verbesserten Transparenz und Sichtbarkeit entlang der gesamten Lieferkette.   So können Verzögerungen und Engpässe in der Lieferkette frühzeitig erkannt und auf diese reagiert werden.
  • Einsparung von Zeit und Kosten:  Mit RFID wird eine schnelle Identifikation im Bulk und eine Verfolgung von Behältern ohne manuellen Aufwand möglich. Das bedeutet eine erhebliche Zeitersparnis bei Inventuren sowie der Suche und Identifikation von Behältern. Gleichzeitig schaffen Sie Raum für mehr personelle Ressourcen und sparen Kosten.
  • Fehlerreduktion: Die automatische Datenerfassung durch RFID minimiert Fehler, die bei manuellen Prozessen auftreten können. Damit vermeiden Sie unter anderem falsche Behälterzuordnungen, Lieferungen oder Lagerplatzierungen.
  • Prozessoptimierung: Automatisierte Prozesse, wie das Identifizieren von Behältern und die Verfolgung von Warenbewegungen, führen zu effizienteren Betriebsabläufen.   Dank Echtzeit-Überwachung der Behälterverfügbarkeit werden Leerlaufzeiten reduziert und eine effiziente Planung und Nutzung von Ressourcen ermöglicht.
  • Datengrundlage für Analysen: Die gesammelten RFID-Daten zum Behältermanagement bieten eine wertvolle Grundlage für Analysen und Berichte, die Einblicke in Prozessoptimierungen liefern.
  • Überwachung von Behälter-Reinigungszyklen und -Instandhaltungen: RFID ermöglicht eine hochpräzise Überwachung und Verfolgung Ihrer Reinigungszyklen und Instandhaltungen. Damit    behalten Sie den Zustand Ihrer Ladungsträger stets im Blick und können Reinigungen und Instandhaltungsarbeiten    planen und    optimieren. So reagieren Sie    rechtzeitig auf Wartungsbedarf, reduzieren Ausfallzeiten und profitieren von Kosteneinsparungen.

Wie funktioniert das Behältermanagement mit RFID?

  • RFID-Tags: Jeder Behälter, der verfolgt werden soll, wird mit einem RFID-Tag ausgestattet.   Dieser bestitzt   eine    eindeutige Kennung und    weitere Informationen, wie maximale Beladung, Instandhaltungszyklen, Inhalt oder    Typ, können zu ihm im System    gespeichert werden.
  • RFID-Reader: Die Umgebung, in der die Behälter verfolgt werden, ist mit RFID-Lesegeräten oder -Readern    ausgestattet. Diese RFID-Reader    senden    über die angeschlossenen RFID-Antennen Radiowellen aus und empfangen dann die Antworten von den RFID-Transpondern.
  • Datenverarbeitung: Die Informationen vom RFID-Tag werden vom Lesegerät erfasst und an eine Softwarelösung übertragen. Hier werden die Daten verarbeitet und in einer Datenbank gespeichert.
  • Verfolgung und Verwaltung: Die gesammelten Daten ermöglichen die Verfolgung und Verwaltung der Behälter. So sehen Sie in Echtzeit, wo sich die Behälter befinden, wie lange sie an einem Ort verweilen oder welche Stationen sie bereits durchlaufen    haben.
  • Integration in bestehende Systeme: RFID-Systeme können in die vorhandene IT-Infrastruktur integriert werden, um nahtlos mit anderen Geschäftsprozessen und Systemen zu arbeiten.

Wofür werden RFID-Lösungen zum Ladungsträgermanagement eingesetzt?

Ladungsträger- und Auftragsverfolgung

Das Auffinden von Behältern sowie Aufträgen stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Mittels einer adäquaten Ladungsträgerverfolgung und -identifikation lassen sich Suchzeiten und Behinderungen im Produktionsablauf auf das Minimum reduzieren. Der Einsatz von RFID-Lösungen zum Behältermanagement trägt entscheidend dazu bei, dass Suchvorgänge entfallen und darüber hinaus dem Unternehmen entscheidungsrelevante Informationen bereitgestellt werden. 

Weitere Funktionen:

  • Visualisierung der eigenen Lagerhallen
  • Container-Suche und Präsentation des Standortes
  • Anzeige von Container-Inhalten und Informationen
  • Anzeige von  Chargen und Aufträgen (Überblick über alle Aufträge in einem Bereich)

Ihre Vorteile

  • aktuelle Übersicht über Behälter und Aufträge im System
  • mühelose Lokalisierung von Behältern in der Werkhalle
  • kontinuierliche Überwachung    und Optimierung der Bewegungen von Behältern
  • Lagerplatzoptimierung der Teile, die für Aufträge benötigt werden
Positionsbestimmung im Behälter

Unsere Lösung ermöglicht es Ihnen, Objekte in Ihrem Lager auch innerhalb von Behältern zu überwachen. Werden Objekte ein- oder ausgelagert, erfolgt eine Positionsbestimmung der Handlingseinheit mit ihren x-y-Koordinaten über eine RTLS Echtzeitortung. Parallel dazu erfolgt eine Identifikation von Objekten mittels RFID, NFC, Barcode, QR Code oder DataMatrix. Dabei wird zudem ein Abgleich der Ist-Position mit der Soll-Position vorgenommen.

Weitere Funktionen:

  • Überwachung kritischer JIS Prozesse
  • Signalweiterleitung an RFID Middleware GRAIDWARE®
  • Datenaustausch mit Drittsystem mittels GRAIDWARE®
  • Visualisierung von erkannten Objekten oder identifizierten Lagerplätzen

Ihre Vorteile:

  • Reduzierung Ihrer Suchzeiten
  • Fortlaufende und lückenlose Inventur
  • Bulklesung – Identifizierung mehrerer Teile
  • Prozesssicherheit dank eines hohen Automatisierungsgrades
Überwachung von Reinigungszyklen

In Ihrer Branche besteht die Notwendigkeit, dass Behälter in regelmäßigen Zyklen gereinigt werden? Mithilfe eines automatisierten RFID Trackings ermöglichen wir eine vollautomatische Zyklusüberwachung und damit die zuverlässige Einhaltung nötiger Reinigungszyklen. Dank RFID kann der Behälterumlauf an jeder Schleuse vollautomatisch dokumentiert und dessen Einsatz bei einer Überschreitung verhindert werden.

Weitere Funktionen:

  • Dokumentation der Prozessparameter, denen die Behälter während der Reinigung ausgesetzt werden
  • Chargenrückverfolgung

Ihre Vorteile:

  • Warnfunktion bei Prozessabweichungen
  • Datenbasis für Wiederbeschaffungen und Planungen
  • Qualitätssicherung durch Vermeidung von n.i.O. Baueilen

SIGMA App für Instandhaltungsaufgaben

Zur Optimierung Ihres Behältermanagements haben wir eine mobile Anwendung entwickelt, mit der Sie Ihre Aufwendungen für Wartung, Modernisierung, Instandhaltung sowie Sperrung optimieren und Kosten minimieren. Wartungsaufgaben, Instandhaltungs- und Optimierungsmaßnahmen werden mit der App erfasst, durchgeführt und übersichtlich dargestellt.

Profitieren Sie von:

  • einer klaren Behälterübersicht
  • einer übersichtlichen Behältersuche durch Gruppierung und Filterung
  • einer nachvollziehbaren Instandhaltung
  • individuell einstellbaren Zeitintervallen für wiederkehrende Wartungen
  • der Einbindung von Optimierungsmaßnahmen
  • einer problemlosen Sperrung und Freigabe von Behältern

Ein Auszug aus der SIGMA Instandhaltungs-App

Bilder zum Vergrößern anklicken

Behälter scannen

Ein Behälter kann bequem mittels Pistolengriff gescannt oder mittels Eingabe der Behälternummer und des Behältertyps gesucht werden.  Eine Navigation zur gewünschten Funktion ist direkt möglich.

Behälter-Details

Die SIGMA Instandhaltungs-App verfügt über eine übersichtliche Anzeige aller Behälter-Details. Mit der Schaltfläche "Behälter-ToDos" werden alle Aufgaben für den Behälter angezeigt. Mit der Schaltfläche "Sperren" kann der Behälter für eine Instandsetzungsmaßnahme gesperrt werden.

Anstehende ToDos

Mit der SIGMA Instandhaltungs-App ist es möglich,  alle anstehenden Aufgaben je nach ausgewählter Gruppierung anzuzeigen.

Wie Sie mit einem automatisierten Behältermanagement Herausforderungen der Produktion und Logistik bewältigen

RFID entlang der Supply Chain

Wareneingang
  • Im Wareneingang werden mit RFID gekennzeichnete Behälter als Leergut automatisiert erfasst, im ERP-System verbucht und das Kundenkonto um die zurückgelieferten Behälter entlastet. Durch eine nahtlose Integration in die Unternehmenssoftware werden automatische Buchungen im Warenwirtschaftssystem möglich.
  • Defekte oder beschädigte Behälter werden der Reparatur oder Reinigung zugeführt.
  • Automatische Materialflussbuchungen werden möglich, indem die gelieferten Waren in eigene RFID-gekennzeichnete Ladungsträger umgeladen werden.
Leergutlager
  •  Alle Behälter werden durch RFID-Gates im Leergutlager bei Ein- oder Ausgang erfasst sowie permanent verfolgt. Damit überwachen Sie den Lagerbestand in Echtzeit und erhalten vollständige Transparenz über Ihre Bestände.
  • Durch Kombination von RFID und Ortungstechnologien erhalten Sie Kenntnis über den genauen Behälterstandort.
Produktion
  • Die Produktion profitiert von einem konstanten Informationsfluss. Der Lagerort, der aktuelle Status und die Verfügbarkeit eines Behälters sind immer transparent. Dies gewährleistet, dass stets die passenden Behälter mit den erforderlichen Materialien in den Fertigungsprozess gelangen.
  • Mit Kenntnis über Behältertypen und deren verfügbarer Menge lässt sich eine sichere Planung für die Produktionsversorgung problemlos realisieren.
  • In der Produktion können den Behältern an Anlagen direkt Auftrags- und Produktinformationen zugeordnet werden.
  • Durch die Verfolgung der Bewegungen der Behälter wird eine präzise Auftragsverfolgung möglich.
  • Die RFID-Technologie ermöglicht eine präzise Prozesssteuerung bei Abarbeitung der Arbeitsgänge (Routings).
  • Durch die kontinuierliche Erfassung von Daten über die Bewegungen der Behälter können detaillierte Berichte über die Durchlaufzeiten von Aufträgen erstellt werden.
Warenlager
  • Aufenthaltsort, Anzahl und Status aller Behälter im Warenlager sind stets transparent. Eine Erfassung mittels RFID erfolgt an zentralen Punkten wie dem Eingangstor. Durch die automatische Erfassung besteht eine 100%ige Bestandssicherheit, sodass die Liefertreue gewährleistet werden kann.
  • Durch RFID wird eine Überwachung von Lagerstrategien wie FIFO (First In – First Out) oder LIFO (Last In – First Out) möglich.
  • Eine Überwachung von Liege- oder Ruhezeiten bei Artikeln, die eine bestimmte Zeit zwischengelagert werden müssen oder ein MHD besitzen, ist problemlos möglich.
Warenausgang
  • Jeder Behälter wird automatisch erfasst und gebucht, wodurch stets vollkommende Transparenz darüber besteht, welche Behälter nach dem Verladeprozess wieder zur Verfügung stehen.
  • Kundenkonten werden mit den gelieferten Behältern belastet, wobei dokumentiert wird, welcher Kunde welche Anzahl an Behältern nutzt.
  • Bei der Verladung erfolgt eine vollautomatische Erfassung darüber, welche Behälter mit welchem Auftrag verknüpft sind.
  • Es wird überprüft, ob die richtige Ware in der richtigen Menge verladen wurde.

Behältertypen und Kennzeichnungsmöglichkeiten

Behältertyp

Wie erfolgt die Kennzeichnung?

Dauer der Kennzeichnung

On-Metal oder Non-Metal

Hardtag oder Label

Anzahl der Tags

Gitterbox

Durch Anhängetasche oder Festschrauben

Dauerhaft empfohlen

On-Metal

Hardtag

2 - 4

Europalette

Durch Kleben

Dauerhaft oder temporär (meist temporär)

Non-Metal

Label aus PET oder Vinyl

2

Großladungsträger (GLT)

Durch Kleben

Dauerhaft oder temporär

Je nach Material

Beides

2 - 4

Kleinladungsträger (KLT)

Durch Kleben oder Einschubtaschen

Dauerhaft oder temporär

Je nach Material, meist Non-Metal

Label

2

ESD-Behälter

Durch Kleben

Dauerhaft

ESD-geeignete RFID-Transponder

Label

2 - 4

Kunststoffpalette

Durch Kleben

Dauerhaft oder temporär

Non-Metal

Label

2

Metallbehälter

Durch Kleben oder Festschrauben

Dauerhaft

On-Metal

Hardtag, On-Metal-RFID-Label

2 - 4

Integration des RFID-basierten Behältermanagements in Ihre vorhandene IT

ERP-Systeme

Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) dient dazu, sämtliche betriebliche Prozesse eines Unternehmens zu integrieren und zu optimieren. Es ermöglicht eine umfassende Verwaltung von Ressourcen wie Finanzen, Personal, Material und Informationen, um effiziente Abläufe, bessere Entscheidungsfindung und eine ganzheitliche Sicht auf die Unternehmensaktivitäten zu gewährleisten. Durch die zentrale Datenhaltung fördert ein ERP-System die Transparenz und Zusammenarbeit in verschiedenen Abteilungen.

  • Automatisierte Datenerfassung:  RFID ermöglicht eine automatisierte Datenerfassung beispielsweise beim Ein- und Ausgang von Behältern. Unsere RFID Middleware GRAIDWARE® garantiert im nächsten Schritt einen reibungslosen Datenaustausch mit Ihrem ERP-System (zum Beispiel   SAP Business One,   Infor LN, Infor Baan IV, Sage, Navision / Dynamics NAV uvm.). Eine Überwachung des aktuellen Standortes, des Inhalts sowie des Zustands von Behältern wird so problemlos möglich.

WMS

Ein Warehouse Management System (WMS) dient dazu, Lagerprozesse effizient zu steuern und zu optimieren. Es ermöglicht die präzise Verfolgung von Lagerbeständen, die Planung von Lagerplatznutzung, die Optimierung von Kommissionierungsprozessen und die Verbesserung der Gesamtleistung des Lagermanagements, um eine reibungslose Abwicklung der Logistik sicherzustellen. Durch die Automatisierung von Aufgaben trägt ein WMS dazu bei, Fehler zu minimieren und die Effizienz in Lagerhäusern zu steigern.

  • Echtzeit-Datenfluss:  Dank der Integration der RFID-Technologie in ein WMS können Lagerbestände und -bewegungen in Echtzeit erfasst und verfolgt werden. Die eindeutige Identifikation von Lagerartikeln wird durch das Anbringen von RFID-Tags ermöglicht, die von RFID-Readern gelesen und die Informationen an das WMS übertragen werden.
  • Automatisierung und Optimierung:  Die nahtlose Verbindung ermöglicht die Automatisierung und Optimierung Ihrer Lagerprozesse. Das WMS verfügt stets über genaue Informationen zum Standort und Bestand der Artikel.
  • Effiziente Bestandsverwaltung:  Mithilfe genauer Daten über den Lagerbestand führen Sie eine effiziente Bestandsverwaltung durch und stellen sicher, dass Ihr Lager stets optimal ausgestattet ist. Zudem wird eine schnellere Auftragsabwicklung und eine verbesserte Nachverfolgbarkeit der Waren ermöglicht.

Verknüpfung mit Staplerleitsystem:

Ein Staplerleitsystem dient dazu, den Einsatz von Gabelstaplern in Lagerhäusern zu optimieren. Es steuert und überwacht die Bewegungen der Stapler, optimiert Routen, minimiert Leerfahrten und verbessert somit die Gesamteffizienz im Lager. Durch die präzise Steuerung trägt es zur Reduzierung von Betriebskosten und zur Verbesserung der Sicherheit bei Staplerbetrieb bei.

  • Nahtlose Integration:  Die Einbindung von RFID in Ihr Staplerleitsystem erfolgt durch das Anbringen von RFID-Tags an den zu transportierenden Behältern und die Installation von RFID-Readern an den Staplern. Gekennzeichnete Objekte werden bei der Aufnahme durch den Stapler automatisch identifiziert.
  • Effektive Datenerfassung:   Die angebrachten RFID-Reader ermöglichen das Lesen der Tags und die Übertragung der Informationen an Ihr Staplerleitsystem.
  • Standortverfolgung und Steuerung:    Nutzen Sie diese Informationen, um den Standort Ihrer Ladungsträger zu verfolgen und ihre Bewegungen gezielt zu steuern. Auf diese Weise optimieren Sie nicht nur den Staplerbetrieb, sondern verbessern auch die Effizienz, Genauigkeit und Transparenz Ihrer Lagerverwaltung insgesamt.
  • Optimierte Wegeführung:   Das Staplerleitsystem kann den aktuellen Standort von Ladungsträgern und Waren genau bestimmen und den effizientesten Weg für den Stapler zur Abholung vorschlagen. Dies reduziert Fahrstrecken und minimiert Leerlaufzeiten.

Hochregallager

Mithilfe eines Hochregallagers können Lagerkapazitäten maximiert und der Platzbedarf minimiert werden.  Hochregallager ermöglichen eine effiziente Nutzung des Raums und eine systematische Lagerung, wodurch der Zugriff auf Waren erleichtert wird. Dadurch spielen sie vor allem für Unternehmen mit umfangreichen Lagerbeständen eine entscheidende Rolle.

  • Automatisierte Lagerplatzerkennung:    Die RFID-Technologie kann in ein Hochregallager integriert werden, um die   Lagerplatzerkennung    zu automatisieren und die Effizienz der Lagerhaltung zu verbessern. Durch die Verwendung von RFID-Tags an den Lagerplätzen sowie an den einzulagernden Objekten können diese automatisch erkannt und miteinander verknüpft werden. Dies ermöglicht eine genaue Verwaltung der Lagerplätze und vermeidet Fehleinlagerungen.
  • Automatische Gegenprüfung:  Bei Vorgabe eines Lagerplatzes durch ein WMS ermöglicht die RFID-Technologie eine automatische Gegenprüfung zum erkannten Lagerplatz, um Fehleinlagerungen zu vermeiden.
  • Buchungsinformationen für Drittsysteme:  Die RFID-Integration ermöglicht die Generierung und Übertragung von Buchungsinformationen an betriebswirtschaftliche Drittsysteme wie SAP WMS. Dies schafft eine nahtlose Verbindung zwischen Ihrem Lagermanagement und anderen Geschäftsprozessen.

IT-Infrastruktur

Die IT-Infrastruktur bildet das Rückgrat einer Organisation und ermöglicht die reibungslose Funktion ihrer Informationstechnologie. Sie umfasst Netzwerke, Server, Speichersysteme und Software, die zusammenarbeiten, um Daten zu speichern, zu verarbeiten und zu übertragen. Eine gut gestaltete IT-Infrastruktur ist entscheidend für die Effizienz, Sicherheit und Skalierbarkeit von IT-Systemen in Unternehmen.

  • Integration von RFID-Geräten:    Um die RFID-Technologie in Ihre bestehende IT-Infrastruktur zu integrieren, werden die benötigten RFID-Geräte geschickt in Ihr Netzwerk eingebunden und mit den entsprechenden Schnittstellen versehen. Über diese Schnittstellen ist es möglich, RFID-Daten an die Middleware und andere Anwendungen weiterzuleiten.
  • Mühelose Middleware-Integration mit GRAIDWARE®:  Die Middleware GRAIDWARE® kann auf Ihrem vorhandenen Server installiert werden. Die Systemvoraussetzungen finden Sie hier.
  • Flexible Nutzung mobiler Anwendungen:    Mobile Anwendungen können auf das vorhandene WLAN zugreifen oder bei Bedarf mit Datenpufferung arbeiten.

FAQ – die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Behältermanagement

Zum Behältermanagement mit RFID sollte ein Ladungsträger mit mindestens 2 Transpondern versehen werden. Damit wird die Lesezuverlässigkeit stark erhöht und auch ein beschädigter Transponder an einem Behälter führt nicht sofort dazu, dass dieser nicht mehr an RFID-Erfassungspunkten erkannt wird. In einigen Fällen ist auch die Kennzeichnung eines Behälters mit vier Transpondern erforderlich. Dies trifft vor allem dann zu, wenn nicht gewährleistet werden kann, in welche Ausrichtung der Behälter am RFID-Erfassungspunkt bewegt wird.

Je nachdem, ob die Behälter aus Metall oder Kunststoff bestehen und je nach Abnahmemenge betragen die Kosten für einen Transponder zwischen 0,50 € und 6 €. Die Kennzeichnung von Behältern aus Kunststoff ist mit 0,50 € bis 1,50 € deutlich günstiger als die dauerhafte Kennzeichnung von Behältern aus Metall mit 1 € bis 6 €.

Ein Behälter kann mittels RFID-Handheld mit Informationen wie Inhalt, Auftrag usw. verknüpft werden. Dabei kann der RFID-Tag ausgelesen und Barcodes von Begleitpapieren gescannt werden. Zusätzlich können auch weitere Informationen über eine Handheld-App erfasst werden.
Wenn RFID-Transponder zusätzlich selbst über einen aufgedruckten QR-Code oder Barcode verfügen, dann können auch übliche 1D- bzw. 2D-Scanner oder auch Smartphones und andere Mobile Devices genutzt werden, um Daten zum Behälter aufzurufen oder diese mit dem Behälter zu verknüpfen.

Wir bevorzugen es, auf den RFID-Transpondern nur eine eindeutige ID zu speichern und alle weiteren Informationen, die für das Tracking oder andere Prozesse notwendig sind, auf dem Server in der GRAIDWARE® Datenbank zu speichern. So ist es Dritten nicht möglich, Informationen vom RFID-Tag abzuleiten oder zu gewinnen.

Die Reichweite, welche mit RFID erreicht werden kann, hängt vom Transponder und den gewählten UHF-RFID-Antennen ab. Je nach Anwendung und Anforderung können Lesereichweiten von 2 bis 8 m realisiert werden. Eine höhere Reichweite ist zwar möglich, jedoch ist dann zu berücksichtigen, dass eine Filterung von nicht relevanten RFID-Tags schwierig ist.

RFID kann grundsätzlich für alle Arten von Behältern eingesetzt werden, solange diese mit einem RFID-Tag ausgestattet werden können. Es ist jedoch zu beachten, dass das Material des Behälters von entscheidender Bedeutung für die Wahl eines geeigneten Transponders ist.

Viktor Wagner - Consultant Digitalisierung