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Diese fünf wichtigsten Aspekte sollten Sie vor der Einführung einer Storage Lösung beachten

Daten sind heute das wichtigste Gut im Unternehmen. Reichte es vor einer Dekade noch aus, Daten auf PCs vorrätig zu halten, sind die Datenmengen und die Wichtigkeit enorm gestiegen. Vom Vertrieb, über die Produktion, die Lagerhaltung bis hin zum Versand sind heute Unternehmen digital aufgestellt.

Moderne Storage-Systeme agieren dabei als zentrale Datenspeicher, in denen das gesamte Unternehmenswissen vorrätig gehalten wird. Damit die stetig steigenden Datenmengen sicher und verfügbar sind, sollte man der Konzeption solcher Systeme größtmögliches Augenmerk zuwenden.

Das sind die fünf wichtigsten Aspekte, die Sie vor der Einführung einer Storage-Lösung beachten sollten:

  1. I/O-Anforderungen Ihrer geschäftskritischen Anwendungen
    Jede Anwendung im Unternehmen produziert eine gewisse I/O-Last auf Ihrem Datenspeicher und ist damit performance-relevant. Damit alle Ihre wichtigen Applikationen die richtige Power (IOPS und Antwortzeiten) bekommen, liegt ein Schwerpunkt in dieser Performance. Es geht um die Frage, ob und wie viele SSD-Festplatten benötigt werden oder ob auch klassische SAS-Festplatten ausreichen. Weiterhin kann durch Auto-Tiering die Verteilung durch die Storage automatisiert erfolgen. So holen Sie die maximale Leistung aus Ihrer Storage.

  2. Aktuelle Datenmengen
    Häufig existieren in den Unternehmen keine konkreten Zahlen darüber, wie hoch der aktuelle Bestand an Datenmengen ohne Komprimierung und Deduplizierung ist. So kommt es immer wieder zu falschen Bauchentscheidungen, was die Dimensionierung der Storage betrifft. Hier heißt es, genau hinzuschauen, denn aus dem aktuellen Datenbestand lassen sich auch Rückschlüsse auf das zukünftig zu erwartende Wachstum der Datenmenge ziehen und so die Storage entsprechend zukunftsfähig dimensionieren.

  3. Verfügbarkeit
    Ungeachtet des Umstandes, dass Daten heute für jedes Unternehmen von enormer Wichtigkeit sind, sind doch Abstufungen bei der Verfügbarkeit zu betrachten. Wie verfügbar muss oder darf mein System wirklich sein? Innerhalb von welchem Zeitraum müssen die Daten aus Backups wiederhergestellt werden? Reicht ein definiertes Zeitfenster zur Wiederherstellung oder müssen Daten unterbrechungsfrei in Echtzeit zur Verfügung stehen? Was geschieht im Havariefall? Sollte es einen zweiten Brandabschnitt geben? Die Beantwortung dieser Fragen hilft Ihnen, Sicherheitsaspekte und Budget aufeinander abzustimmen.

  4. SAN oder Hyperkonvergenz?
    Ist der klassische Ansatz eines Storage-Area-Networks (SAN) mit Disk-Array, Server und Library die richtige Lösung für Sie oder ist der Aufbau einer hyperkonvergenten Lösung die bessere kaufmännische Alternative für Ihr Unternehmen? Dabei wird ein gemeinsamer Speicherplatz auf Server-Basis geschaffen, der sich über mehrere Speichermedien / Datenträger erstreckt. Auf eine zentrale Storage kann hier verzichtet werden. Der Ausfall von Komponenten wird über den gemeinsamen Speicherplatz abgefangen.

  5. Backup-Kapazitäten (Menge und Performance)
    Bei der Dimensionierung einer Storage sind nicht nur die aktuellen und die zu erwartenden Datenmengen im produktiven betrieb zu beachten, sondern auch entsprechende Kapazitäten für Backup und Wiederherstellung zu beachten. Doch nicht nur die mengentechnische Kapazität spielt eine Rolle, sondern auch die Beachtung der Performance. So können häufig selten benutzte Daten (bspw. Archivdaten) auf langsamere Speichermedien ausgelagert werden, wogegen häufig benutzte Daten schneller ausgeliefert werden müssen. So holen Sie die maximale Performance aus Ihrer Storage.

Für die Beantwortung aller dieser Fragestellungen stehen Ihnen natürlich auch unsere Spezialisten zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt auf. Die einzelnen Punkte werden im Rahmen eines IT-Sizings untersucht und definiert. Auf dieser Grundlage erfolgt dann die Auswahl und Dimensionierung Ihrer zukünftigen Storage-Lösung … maßgeschneidert für Ihr Unternehmen und Ihre Anforderungen.