AutoID / RFID
AutoID- / RFID-Anwendungen für die Lieferkette

Sicherstellung der korrekten Sequenz bei JIS-Abrufen

Just-In-Sequence (JIS) Abrufe werden mit den zu produzierten oder zu kommissionierenden Waren verknüpft. Es erfolgt eine Prüfung und Sicherstellung der korrekten Sequenz sowie der korrekten Bearbeitung. Maschinenprogramme können automatisiert geladen werden.

Bei Sequenzbrüchen, Fehlbedienungen oder Fehlzuordnungen etc. wird dies dem Bediener signalisiert. Werden Sequenzbrüche gewollt herbeigeführt, wird diese Information in den weiteren Produktionsschritten bis zum Warenausgang mitgeführt. So bleibt die korrekte Sequenz erhalten. Am Warenausgang erfolgt die finale Überprüfung der Sequenz.

Sicherstellung der korrekten Sequenz

  1. Bei einem JIS-Abruf werden Produkte mit einem eindeutigen RFID-Tag gekennzeichnet, anhand dessen sich die spätere Sequenzierung ablesen und nachverfolgen lässt.
  2. Während allen Produktionsschritten erfolgt eine permanente Überwachung mittels der AutoID-Middleware GRAIDWARE®. Die Sequenzierung wird mitgeführt.
  3. Bei der Ausschleusung von Produkten zum Bsp. zur QS-Prüfung o. ä. werden diese erfasst und berücksichtigt.
  4. Bei der Einlagerung in JIS-Transportbehälter wird die Einlagerungsposition anhand der Sequenzierung überwacht. So wird die sequenzgenaue Einlagerung sicherhestellt. Besteht die Gefahr einer Fehleinlagerung, wird diese signalisiert und verhindert.
  5. Am Versandtor wird der Warenausgang gebucht und ein Lieferavis erstellt. Die Daten können werksübergreifend, entsprechend der Lieferkette fortgeführt werden.

Korrekte Just-In-Sequence (JIS) Abrufe über Werksgrenzen hinweg

Am Warenausgang erfolgt die finale Überprüfung der Sequenz. Die Prüfung und Sicherstellung der Einhaltung der korrekten Fertigungssequenz kann auch bei der Produktion in mehreren Fabriken über Werksgrenzen hinweg erfolgen.