
Als Nachfolger von Windows CE 6.0 ist Windows Embedded Standard 7 eine vollständig für Embedded Entwicklungen entwickelte Version von Windows 7.
Mit dem Wechsel ändert Microsoft nicht nur die Bezeichnung - das CE fällt weg - sondern bringt auch eine neue Generation des Embedded Betriebssystems an den Start.
Der große Vorteil ist die M6ouml;glichkeit zur Auswahl der Komnponenten, die benötigt werden. Dazu zählen Treiber, Dienste und Anwendungen. Mit dieser Spezifizierung
verringert sich der Entwicklungsaufwand und damit die Entwicklungszeit. daraus folgt eine optimierte Betriebssystemgröße und schließlich niedrigere Hardware-Kosten.
Damit bietet sich Windows Embedded Standard 7 zum Einsatz in Geräten, wie beispielsweise Thin Clients und Multi-Funktions-Druckern an.
Doch noch bei einem anderen Gesichtspunkt kann Windows Embedded Standard 7 punkten: Das Embedded betriebssystem bietet die Leistung, Vertrautheit und Zuverlässigkeit
des bekannten Betriebssystems Windows 7 in komponenten-basierender Form. Tausende bereits bestehender Anwendungen und Treiber für Windows 7 sind auf Geräten sofort einsatzbereit,
die mit Windows Embedded Standard 7 entwickelt wurden.
Entwickler werden sich also schnell heimisch fühlen, denn das verbesserte Entwicklerumfeld erfüllt die Anforderungen an den gesamten Entwicklungsprozess. So steht beispielsweise
mit dem Image Builder Wizard (IBW) eine Assistentenunterstützung für schnelles Prototyping und mit dem Image Configuration Editor (ICE) eine erweiterte Konfiguration
zru Verfügung. Unterstützt werden der Internet Explorer 8 ebenso, wie der Windows Media Player 12, das Remote Desktop-Protokoll 7, Silverlight 3 und das .NET Framework 3.5 SP1
(Service Pack 1). Windows Embedded Standard 7 unterstützt vielfältige Prozessorarchitekturen wie x86 und x64. Vorteilhaft ist auch die Treiberkompatibilität: Anwendungen
und Treiber für Windows 7 sind auch für Windows Embedded Standard 7 einsetzbar. damit fälltd er aufwendige und zeitraubende Aufwand für eine Treiberportierung weg.
Auch für die Enterprise-Konnektivität wurde viel getan: Dazu zählen Active Directory-Unterstützung, Domänenbeitritt, Gruppenrichtlinien, Netzwerk-Zugriffsschutz
(Network Access Protection - NAP) und IPv6 gewähren Konnektivität sowie die Verwaltbarkeit über Windows Server, ein System Center Configuration Manager, ein System
Center Operations Manager und Windows Server Update Services. Als Plus für die Umwelt sorgen sarte Energiespar-APIs für Anwendungen, die Prozessoren effizienterer
nutzen.